Partnerschaft als Katalysator für Transformation
- rethink:IT Redaktion

- 13. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
In der Verlagsbranche ist der Druck hoch, die Zeitfenster sind knapp. Deshalb braucht es Partner, die strategische Entscheidungen schnell in wirksame Schritte übersetzen. Die Kooperation von Schulz & Schulz und netgo zeigt, wie moderne IT-Betriebsmodelle die Voraussetzungen für belastbare Strukturen, digitale Produkte und neues Wachstum schaffen.
Von rethink:IT

Friedolin Tronicke ist Managing Director der Region Süd bei der netgo group und einer der prägenden Köpfe im Bereich moderner IT-Betriebdsmodelle. Er verantwortet den Bereich Managed Services und begleitet Unternehmen dabei, gewachsene IT-Landschaften zu stabilisieren und zugleich Raum für Innovation zu schaffen. Als langjähriger Partner im Netzwerk NODE arbeitet er eng mit Schulz & Schulz zusammen, wo strategische Neuausrichtung und operative Umsetzung wirkungsvoll ineinandergreifen.
Tiefgreifende Veränderungen gelingen selten im Alleingang. Je komplexer die Ausgangslage, desto wichtiger werden Partner, die unterschiedliche Perspektiven einbringen, Verantwortung teilen und Entwicklungen gemeinsam voranbringen.
Vor diesem Hintergrund hat die Zusammenarbeit von Schulz & Schulz und dem IT-Dienstleister netgo ihre besondere Stärke. Sie verbindet, was in vielen Organisationen getrennt läuft: die strategische Ausrichtung und die operative Umsetzung.
Für Friedolin Tronicke, Managing Director der Region Süd bei der netgo group, ist genau diese Kombination entscheidend. Viele Unternehmen wüssten sehr genau, wohin sie wollen, sagt er. Doch der gleichzeitige Druck, den Betrieb zu sichern und zugleich die Zukunft vorzubereiten, bringt ihre Strukturen an Grenzen. Daraus ergibt sich für ihn eine zentrale Erkenntnis: Fortschritt entsteht weniger durch große Würfe als durch eine sinnvolle Verteilung von Verantwortung.
„Der größte Nutzen unserer Partnerschaft liegt darin, dass wir unsere operative Stärke mit der Beratungskompetenz von Schulz & Schulz verbinden“, sagt Tronicke. „So bleibt Veränderung nicht im Konzept stecken.“ Beide Seiten greifen ineinander, ohne sich gegenseitig auszubremsen. Dieser Ansatz wirkt besonders dort, wo Organisationen mit begrenzten Ressourcen viel bewegen müssen.
Dass Schulz & Schulz und netgo so eng zusammenarbeiten, ist kein Zufall: Beide sind Teil des Partnernetzwerks NODE, in dem Beratungs- und Umsetzungsexpertise systematisch zusammengeführt werden. Dieses Umfeld erleichtert eine Zusammenarbeit, die sich nicht an Zuständigkeiten aufreibt, sondern an Ergebnissen orientiert.
Ein Beispiel aus der Praxis
In einem Projekt aus dem Partnernetzwerk zeigt sich, wie stark dieser Ansatz wirken kann. Ein mittelständisches Unternehmen hatte über Jahre hinweg einen deutlichen Investitionsstau aufgebaut. Die Strukturen waren unübersichtlich, Verantwortlichkeiten diffus, das Risiko technischer Ausfälle wuchs. Innerhalb von sechs Monaten gelang eine umfassende Neuausrichtung – mit einem modernen Betriebsmodell, einer klaren Sicherheitsarchitektur und neu definierten Rollen. Einzelne Mitarbeitende wechselten im Zuge des Projekts sogar zur netgo-Gruppe, weil sich dort transparentere Entwicklungsmöglichkeiten boten.
Tronicke erinnert sich gut an diese Zusammenarbeit. „Wir mussten nicht bei null anfangen“, sagt er. „Die Grundlage war klar beschrieben, und genau das hat uns Geschwindigkeit verschafft.“ Für ihn zeigt dieser Fall, wie viel Druck aus Organisationen weicht, sobald Rollen geklärt sind und der Weg nachvollziehbar wird. Aus seiner Sicht ist es oft nicht die Veränderung selbst, die Unternehmen bremst, sondern die Unsicherheit darüber, wie man sie angeht. Sobald der nächste Schritt erkennbar ist, verliere vieles an Schwere.
Der Spagat zwischen Betrieb und Innovation
Was im Beispiel sichtbar wurde, gilt im Verlagswesen in besonderem Maße. Die digitale Transformation verlangt Investitionen in Produkte, Prozesse und Datenstrukturen, während der laufende Betrieb zuverlässig funktionieren muss. Doch die Pflege gewachsener IT-Landschaften bindet häufig Ressourcen, die eigentlich für Innovation gebraucht würden.
Tronicke erlebt dieses Spannungsfeld in vielen Unternehmen: „Die IT ist oft überlastet, nicht überfordert“, sagt er. Sie könne vieles leisten, aber nicht gleichzeitig stabilisieren, was gestern entstanden ist, und entwickeln, was morgen gebraucht wird. Die Partnerschaft zwischen Schulz & Schulz und netgo setzt genau hier an: Sie schafft Freiräume für strategische Entwicklung und stabilisiert zugleich den technischen Unterbau.
Für viele Führungskräfte bedeutet das Entlastung: Sie können sich auf die Weiterentwicklung des Geschäfts konzentrieren, während erfahrene Partner die Modernisierung vorantreiben. „Wichtig ist, sich für den Dialog zu öffnen“, sagt Tronicke. „Dann können wir gemeinsam entscheiden, wie wir sinnvoll unterstützen.“
Am Ende geht es für ihn um eine einfache Erkenntnis: Zukunft entsteht nicht allein durch Tempo, sondern durch Orientierung im richtigen Moment. Gute Partnerschaften sorgen genau dafür. Sie machen Wandel nicht kleiner, aber handhabbar – und zeigen, dass selbst tiefgreifende Veränderungen möglich werden, wenn man sie gemeinsam trägt.
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